Tageszusammenfassung – Sonntag, 19. Mai 2013

Daniel Brands ist mit einem Achtungserfolg in das Achtelfinale des POWER HORSE CUP 2013 in Düsseldorf eingezogen. In seinem Auftaktmatch besiegte der 25-Jährige aus Deggendorf den an Nummer fünf gesetzten Tschechen Lukas Rosol mit 6:4, 6:3. "Es war nicht einfach, ich habe mich im ersten Satz sehr träge gefühlt. Danach ist dann der Knoten geplatzt", sagte Brands nach dem Match. In der nächsten Runde trifft Brands auf Jan Hajek aus Tschechien, der sich gegen den Russen Evgeny Donskoy mit 6:2, 6:2 durchsetzte.

Zuvor hatte bereits der Kroate Ivan Dodig als erster Spieler das Achtelfinale erreicht und sich für das Duell mit Publikumsliebling Tommy Haas qualifiziert. In seinem Auftaktmatch im Düsseldorfer Rochusclub setzte sich Dodig gegen den Slowenen Blaz Kavcic mit 7:5, 6:4 durch.

Pech hatte unterdessen Paradiesvogel Dustin Brown, der das Hauptfeld verpasste. In der dritten Runde der Qualifikation unterlag der gebürtige Celler mit jamaikanischen Wurzeln dem Argentinier Guido Pella mit 6:1, 3:6, 6:7 (3:7). Das Ticket für die erste Runde sicherten sich neben Pella noch der Pole Lukasz Kubot, der Brasilianer Andre Ghem sowie Evgeny Korolev.

Abseits des Platzes hatten vor allem der frühere Tennis-Profi Rainer Schüttler und dessen ehemaliger Trainer Dirk Hordorff Grund zur Freude. Beide hatten nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium mit dem Schwerpunkt "Coaching in Sports" an der römischen Außenstelle der Newport Research University im Rochusclub ihre Bachelor-Urkunden verliehen bekommen. "Ich bin natürlich stolz und freue mich sehr, dass wir die Verleihung der Urkunden vor Ort beim Power Horse Cup organisieren konnten. Wir haben das im kleinen Kreis mit meinen Eltern und meiner Freundin abgehalten", sagte der 37-jährige Schüttler, der sich in seiner Bachelor-Arbeit intensiv mit den Themen mentale Vorbereitung und Anti-Stress-Training am Fallbeispiel Australian Open 2003 auseinandergesetzt hatte.

Bei strahlendem Sonnenschein stand auf der gut gefüllten Anlage einmal mehr Publikumsliebling Tommy Haas im Mittelpunkt. Bei der Herausforderung, den Tennisball in einem Eimer in 25 Metern Höhe unterzubringen, versuchte sich auch der 35 Jahre alte gebürtige Hamburger. Haas verfehlte den Eimer zwar knapp, hatte bei dieser ungewöhnlichen Challenge aber dennoch sichtlich Spaß. Das Kunststück gelang übrigens an diesem niemandem.