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Haas will Turniererfolg und Kohlschreiber mit neuem Partner

Einen Tag vor seinem 27. Geburtstag hat sich Tobias Kamke im Düsseldorfer Rochusclub selbst beschert. Im deutschen Duell mit Benjamin Becker setzte sich der Lübecker in der ersten Runde des POWER HORSE CUP 2013 problemlos mit 6:3, 6:2 durch und erreichte damit das Achtelfinale. „Der Tag Pause morgen ist natürlich gut, da kann ich ein bisschen feiern. Meine Familie ist auch hier, es wird sicherlich ein schöner Tag“, sagte Kamke, der in der nächsten Runde auf den an Position acht gesetzten Mitfavoriten Nikolay Davydenko aus Russland oder Lucky Loser Aljaz Bedene aus Slowenien trifft.

Zuvor hatte der Brasilianer Andre Ghem mit dem vierten Sieg in Serie seine Erfolgsserie am Rolander Weg fortgesetzt. Nach drei Erfolgen in der Qualifikation besiegte der 30-Jährige in der ersten Runde des Hauptfelds den Japaner Go Soeda mit 6:4, 6:0. In der Runde der letzten 16 trifft Ghem auf den an Nummer drei gesetzten Argentinier Juan Monaco, der am Rolander Weg mit einer Wildcard ausgestattet ist und in der ersten Runde von einem Freilos profitiert hatte.

Fast zeitgleich zog auch der Finne Jarkko Nieminen in die nächste Runde ein. Auf dem Center Court behielt die Nummer sechs der Setzliste gegen Lukas Lacko aus der Slowakei mit 6:3, 6:1 die Oberhand. Im Achtelfinale bekommt es Nieminen mit dem Spanier Roberto Bautista Agut zu tun, der in einem spannenden Duell den Luxemburger Gilles Muller mit 2:6, 6:4, 6:2 besiegte. Im Duell zweier Qualifikanten setzte sich der Argentinier Guido Pella gegen Lukasz Kubot aus Polen 6:4, 4:6, 6:4 durch.

Rein sportlich verlief der Tag für Publikumsliebling Tommy Haas eher weniger erfreulich. Im Doppel unterlag der 35-jährige Wahl-Amerikaner an der Seite von Michael Russell der Paarung Dmitry Tursunov/Jonathan Erlich mit 4:6, 7:6 (7:5), 8:10. Nach dem Ausscheiden stellte sich der gebürtige Hamburger dennoch locker und entspannt den Fragen der Journalisten. „Natürlich will man nie verlieren, aber im Doppel ist es nicht ganz so tragisch“, sagte Haas, der am Mittwoch im Achtelfinale des Einzelwettbewerbs auf den Kroaten Ivan Dodig treffen wird und den Turniersieg im Rochusclub anpeilt. „Ich komme sehr gerne nach Deutschland. Nach dem Erfolg in München will ich 2013 noch ein Turnier gewinnen. Vielleicht gelingt mir das ja bereits hier in Düsseldorf“, so Haas.

Derweil hat sich der Augsburger Philipp Kohlschreiber nach seiner verletzungsbedingten Absage der vergangenen Woche in Rom mit einer Kampfansage zurückgemeldet. “Ich will ein Wort um den Titel mitreden. Für mich ist der Power Horse Cup nicht nur Vorbereitung auf die French Open”, sagte der an Position vier gesetzte Kohlschreiber am Rande einer Präsentation seines neuen Partners Maui Jim: „Lieber fahre ich spät und dafür mit Selbstvertrauen nach Paris. Nach ein paar Erfolgen spiele ich immer am besten.“

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