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Nach dem Ausscheiden in der Doppelkonkurrenz beim POWER HORSE CUP 2013 stellte sich Tommy Haas am Pfingstmontag locker und entspannt den Fragen der Journalisten. „Natürlich will man nie verlieren, aber im Doppel ist es nicht ganz so tragisch“, sagte Haas, der am Mittwoch im Achtelfinale des Einzelwettbewerbs auf den Kroaten Ivan Dodig treffen wird, den er in diesem Jahr bereits zweimal bezwungen hatte. Für Haas keine leichte Aufgabe: „Er wird heiß sein und versuchen, mich zu schlagen. Ivan ist ein Kämpfer, es wird sicher nicht leicht werden.“

Trotzdem soll die Runde der letzten 16 nicht die Endstation für den gebürtigen Hamburger sein. „Ich komme sehr gerne nach Deutschland. Nach dem Erfolg in München will ich 2013 noch ein Turnier gewinnen. Vielleicht gelingt mir das ja bereits hier in Düsseldorf“, so Haas. Auftritte in Deutschland sind eine Herzensangelegenheit für den 35-Jährigen: „Ich wollte unbedingt die Chance nutzen und noch einige Turniere in Deutschland spielen. Deshalb habe ich meine Turnierplanung entsprechend ausgerichtet. Ich mache nur noch das, worauf ich Bock habe. Meine Erfahrung ist dafür groß genug.“

Haas hat „viele Meilen auf seinem Körper“ und muss durch den engen Kalender eine hohe Belastung aushalten. An der nötigen Fitness mangelt es dem Wahl-Amerikaner nicht. „Es gibt keinen Tag, an dem ich nichts an meinem Körper spüre. Trotzdem habe ich mich körperlich lange nicht mehr so gut gefühlt.

In Düsseldorf darf Tommy neben großer Fan-Unterstützung auch auf den Rückhalt seiner Familie bauen. Ein Faktor, den Haas zu schätzen weiß: „Meine Frau und meine Tochter sind seit München dabei. Es ist toll, dass ich beide seit vier Wochen an meiner Seite habe.“

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