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Monaco im Viertelfinale

Der Mitfavorit und an Position eins gesetzte Serbe Janko Tipsarevic ist schon im Achtelfinale des POWER HORSE CUP 2013 völlig überraschend ausgeschieden. Der 28-Jährige, der in der ersten Runde ein Freilos hatte, unterlag in seiner Auftaktbegegnung im Düsseldorfer Rochusclub dem argentinischen Qualifikanten Guido Pella klar mit 6:7 (1:7), 1:6. Bei nasskalten Witterungsverhältnissen verwandelte der Linkshänder Pella nach 1:30 Stunden seinen ersten Matchball.

„Das war das schlechteste Tennis, das ich in den vergangenen drei Jahren gespielt habe“, sagte ein enttäuschter Tipsarevic: „Es ist besorgniserregend, dass ich in dieser Form zu den French Open reise.“

Den besseren Start im ersten Spiel des Tages auf dem Center Court 1 erwischte Pella, der dem Favoriten gleich zu Beginn den Aufschlag abnahm und schnell mit 2:0 führte. Obwohl Tipsarevic das Re-Break gelang und er den Ausgleich schaffte, tat sich der Weltranglistenzehnte in der Folge sehr schwer. Auch in der entscheidenden Phase des ersten Durchgangs fand der Serbe nicht zu seinem Spiel. Auch nach dem Satzverlust leistete sich Tipsarevic zu viele Fehler, Pella zog verdient in die nächste Runde ein.

In der Runde der letzten Acht kommt es für den „Gaucho“ erneut zum Duell mit einem Serben. Viktor Troicki besiegte Grega Zemlja aus Slowenien mit 6:4, 7:6 (7:3) und fordert nun Pella heraus.

Besser als Tipsarevic machte es ein anderer Mitfavorit. Der an Position drei gesetzte Argentinier Juan Monaco besiegte in seinem ersten Match am Rolander Weg im südamerikanischen Duell den brasilianischen Qualifikanten Andre Ghem mit 6:4, 6:4. Im Viertelfinale trifft Monaco auf den Lübecker Tobias Kamke.

Das Match zwischen den beiden Südamerikanern gestaltete sich über weite Strecken sehr ausgeglichen. In den entscheidenden Phasen profitierte Monaco auch von unnötigen Fehlern seines Kontrahenten, der als erster Brasilianer im Rochusclub aufgeschlagen hatte.
“Es war die erste Runde, ich musste mir erstmal Selbstvertrauen erspielen und mich an die Bedingungen gewöhnen. Ghem musste durch die Qualifikation und hat hier schon mehr Erfahrung”, sagte Monaco: “Gegen Kamke habe ich schon öfters gespielt. Er wird die Unterstützung der Fans haben, ich muss vorbereitet sein.”

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